Wo liegt das Marais Poitevin?

Das Marais Poitevin gehört zu den größten Naturgebieten Frankreichs. Mit einer Fläche von 100 000 Hektar erstreckt sich dieses riesige Feuchtgebiet von Niort im Departement Deux-Sèvres über die Charente-Maritime bis zur Bucht von Aiguillon in der Vendée. Das Marais Poitevin umfasst insgesamt 75 Gemeinden, die in zwei verschiedenen Regionen liegen, der Nouvelle-Aquitaine und der Pays de la Loire.

Entdeckung des Marais-Poitevin

Von der Atlantikküste bis zum Großraum Niortaise beherbergt der Regionalpark Marais Poitevin das zweitgrößte Feuchtgebiet des Landes nach der Camargue. Die Region, ein ehemaliger Meeresgolf, ist von zahlreichen Wasserläufen und einem Netz von Kanälen durchzogen, die das „grüne Venedig“ bilden. Das Naturschutzgebiet Réserve Naturelle de l’Aiguillon an der Mündung der Sèvre niortaise ist von großem ornithologischen Interesse und beherbergt eine reiche Flora und Fauna.

Im Herzen des Marais Poitevin punktieren malerische Dörfer die Landschaften in freier Natur. Es gibt auch außergewöhnliche historische Stätten zu entdecken, wie die Abtei von Maillezais, die das Sumpfgebiet überragt, die Kathedrale von Luçon oder das Schloss Neufundland in Fontenay-le-Comte.
Mehrere Häuser zur Interpretation der Sümpfe können besichtigt werden, vor allem in Coulon, der Hauptstadt des Venise Verte und als solche als „Grand Site de France“ klassifiziert. Bootstouren, Wanderungen, Spaziergänge mit Eseln, Fahrradwege oder auch Rundfahrten mit dem Planwagen – das Marais-Poitevin eignet sich für viele Arten der Entdeckung.

Das Hotel île de Ré, les Grenettes, ist ideal gelegen, um alle Reichtümer des Marais Poitevin zu entdecken.

Was gibt es im Marais Poitevin zu sehen?

Das Marais Poitevin ist für seine große ökologische Vielfalt bekannt. Der Ausflug ist eine Gelegenheit, verschiedene invasive Pflanzen (Baccharis, Jussy…), Wasserpflanzen (Sumpfdotterblume, Sumpfwurz…), aber auch Pflanzen der Wiesen (Bastardschwertlilie, Knabenkraut…), der Ufer (Schwarzerle, Wiesenraine…) oder der Küste (Obieion faux-pourpier, Salicorne…) zu entdecken.

Der Reichtum an Fauna ist ebenso beeindruckend. Im Sumpf leben viele invasive Arten (Nutria, amerikanische Flusskrebse…), Vögel (Silberreiher, Blaukehlchen…) und Fische (Rotauge, Schleie…), aber auch zahlreiche Reptilien und Amphibien.
Die Erkundung des Marais Poitevin kann auch mit dem Fahrrad erfolgen. Wanderer können zum Beispiel die sieben Schleifen von 16 bis 33 km Länge auf kleinen Straßen und Wegen entlang der Kanäle und Treidelpfade zurücklegen. Sportlichere Fahrer nehmen die Radwege der Vendée in Angriff, von denen 100 km (von insgesamt 1 000 km) durch das Marais de Poitevin führen. Sie können auch auf europäischen Routen von Norwegen nach Portugal fahren, z. B. auf der Velodyssée, von der 84 der insgesamt 1400 km durch den Sumpf führen.

Touristische Aktivitäten

Das Marais-poitevin hat Liebhabern der freien Natur und ländlicher Szenerien viel zu bieten. Eine unumgängliche Aktivität ist eine Fahrt mit einem Plattbodenboot auf den Kanälen des Sumpfes.
An zahlreichen Anlegestellen können Sie ein „Plattboot“ für eine Rundfahrt durch das labyrinthische Sumpfgebiet mieten.

Das Grüne Venedig ist der beliebteste Teil des Naturparks Marais-Poitevin: Die teilweise sehr schmalen Kanäle, die von Weiden, Kopfeschen und Erlen gesäumt sind, bieten eine erholsame und bezaubernde Wasserwanderung. Sie können also eine Bootsfahrt in dem regionalen Naturpark, der über das Label „Grand Site de France“ verfügt, in der Nähe der Stadt Niort genießen.

In Saint-Hilaire-la-Palud können Sie in einem 8 Hektar großen ornithologischen Park mit der ganzen Familie die Vögel des Marais Poitevin entdecken. In Coulon können Groß und Klein im Maison du marais Poitevin mehr über den Naturpark, seine Geschichte und seine Funktionsweise erfahren.
Für einen originellen und spielerischen Besuch der Sümpfe bietet die Asinerie in Saint-Georges-de-Rex Eselstaufen und -wanderungen an.

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Das grüne Venedig des Marais Poitevin

Das Marais Poitevin ist der perfekte Ort, um wieder mit der Natur in Kontakt zu treten, um die Lebensfreude zu kultivieren. Das Feuchtgebiet kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet werden. Die Artenvielfalt lässt sich auch bei einer Fahrt mit einem traditionellen Boot entdecken. Dabei fährt man durch ein Labyrinth aus Kanälen und Conchen. Die Fahrt ist umso angenehmer, als die Umgebung sehr üppig ist, da der Weg unter anderem von Eschen, Saunen und Pappeln gesäumt wird.

Coulon, eine Gemeinde im westlichen Zentrum des Departements Deux-Sèvres, gilt als die Hauptstadt des Grünen Venedigs. Das Dorf ist für seine hübschen Häuser am Ufer der Sèvre Niortaise bekannt und ist ein guter Ausgangspunkt für eine Bootsfahrt durch das Grüne Venedig. Bootsfahrten werden auch von Arçais aus angeboten, einer anderen Gemeinde im westlichen Zentrum des Departements Deux-Sèvres.

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